Den M√§nnelmachern √ľber die Schulter schauen

Die Urspr√ľnge des erzgebirgischen Kunsthandwerks reichen bis in das 17. Jahrhundert zur√ľck. Heute erfreuen sich Nussknacker, Pyramiden, R√§ucherm√§nnel und Schwibb√∂gen aus dem Erzgebirge in aller Welt gro√üer Beliebtheit. Bei einem Urlaub im Erzgebirge sollte deshalb auf jeden Fall ein Abstecher in einer der zahlreichen Schauwerkst√§tten unbedingt drin sein.¬† Dort kann den M√§nnelmachern bei ihrer Arbeit √ľber die Schulter geschaut werden. Schon zahlreiche Besucher konnten sich bei einem solchen Rundgang davon √ľberzeugen, wie modern die Produkte sind, die beim Drechseln, Schnitzen, Reifendrehen oder Spanbaumstechen entstehen. Die Wiege der erzgebirgischen Handwerkskunst steht im Spielzeugdorf Seiffen, aber auch ein Besuch bei Wendt & K√ľhn in Gr√ľnhainichen lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Dort enstehen unter anderem die Gr√ľnhainichener Engel mit den charakteristischen gr√ľnen Fl√ľgeln und den elf wei√üen Punkten sowie die Blumenkinder. Und das die Holzkunst immer wieder auch Wellen au√üerhalb des Erzgebirges schl√§gt, zeigt zum Bespiel ein Modellbausatz aus Holz - bestehend aus 30 Einzelteilen - des auf Helgoland stationierten Seenotkreuzers "Hermann Marwede", der im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht wurde.

 

 
 
 

Weltbekanntes Textilerzeugnis: Plauener Spitze 

© Stadt Plauen

Wer Plauen besucht, kommt an der Spitze nicht vorbei. Seit 120 Jahren ist die Plauener Spitze ein weltbekanntes Textilerzeugnis. Sie pr√§gte die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Vogtlandregion entscheidend mit. Informieren Sie sich √ľber die filigrane Spitzenstickerei in Deutschlands einzigem Spitzenmuseum. weiterlesen

 

Weitere Schauwerkstätten im Vogtland 

Zu einem Blick hinter die Kulissen der Brauerei und des Töpferhandwerkes laden eine Vielzahl von Schauwerkstätten ein... weiterlesen

 
 

Holzkunst aus Rothenkirchen findet heute weltweit Absatz  

Wie aus einem Hobby ein mittelst√§ndisches Unternehmen wurde, ist im Fall der Drechslerei Kuhnert GmbH Rothenkirchen eine kuriose Geschichte. Frieder Kuhnert, bis dahin in der B√ľrstenindustrie Sch√∂nheide t√§tig, ist 1986 vom damaligen Rat des Kreises gefragt worden, ob er sich mit seinen Drechseleien selbstst√§ndig machen will. weiterlesen

 

Vogtland - Zentrum des Blockflötenbaus  

Alle, die von den Forschungen Peter Thalheimers wussten, haben darauf gewartet - allen anderen, ob nun Fl√∂tisten, Instrumentallehrern, Fl√∂tensammlern, Instrumentenkundlern, sei es besonders empfohlen: Sein Buch √ľber Blockfl√∂tenbau und Blockfl√∂tenspiel in Deutschland in den Jahren 1920 bis 1945. weiterlesen

 
 

Gr√ľnbach, wo der Moosmann zuhause ist ¬†

Moosmannkeller, so nennen die Gr√ľnbacher Schnitzer ihre Werkstatt im Keller des Kinderspielhauses. Wenn zum Tag der offenen T√ľr, zu dem der Verein j√§hrlich einl√§dt, V√§ter mit ihren S√∂hnen vorbeischauen, um ihnen Lust auf dieses Hobby zu machen oder sich selbst im Schnitzen zu versuchen, freuen sich die M√§nner. weiterlesen

 

Plauen ist Spitze! 

Die Stadt Plauen wurde durch die "Plauener Spitze" weltbekannt. Die Geschichte des Stickereigewerbes im Vogtland reicht bis in das ausgehende 18. Jahrhundert zur√ľck. Damals schickten Kaufleute feine ostindische Tuche nach Plauen, um sie dort durch Tambourstickerei versch√∂nern zu lassen. weiterlesen