Kaufmannsläden - die Liebe, mit der die Spielwaren von Generation zu Generation weitergegeben werden, sieht man dabei in jedem Detail. Kaufmannsläden - die Liebe, mit der die Spielwaren von Generation zu Generation weitergegeben werden, sieht man dabei in jedem Detail.

Foto: © Daniel Petri/Oelsnitzer Kultur GmbH

Kaufmannsläden im Fokus der aktuellen Winterausstellung auf Schloß Voigtsberg

Sie sind häufig der Grund für leuchtende Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum: schon seit über hundert Jahren ist es die weit verbreitete Tradition, die gute Puppenstube oder den reich bestückten Kaufmannsladen alljährlich vom Boden zu holen und - mit kleinen Neuheiten versehen - den Kindern zum Spiel zu überlassen.

Besonders Kaufmannsläden begeistern dabei seit eh und je Jungen und Mädchen gleichermaßen. Die Liebe, mit der die Spielwaren von Generation zu Generation weitergegeben werden, sieht man dabei in jedem Detail. Hier sind es wahrhaftig die kleinen Dinge, die den Gang durch die Geschichte des Handels im Puppenmaßstab zu einem Erlebnis für Jung und Alt machen: Döschen und Schächtelchen, handgenähte Täschchen für den Putzladen oder von vier Generationen zusammengetragenes Spielgeld.



Foto: © Daniel Petri/Oelsnitzer Kultur GmbH

Dabei dürfen neben Raritäten wie dem luxuriösen Gründerzeitladen von Christian Hacker aus Nürnberg und dem Laden aus den ersten Produktionsjahren der 1873 in Marienberg gegründeten Firma Moritz Gottschalk natürlich auch wahrhaftige DDR-Klassiker wie die "Naschkatze" von VERO nicht fehlen.

Ergänzt durch eine kleine Kulturgeschichte des Ein- und Verkaufens, sowie dem Inventar realer regionaler Geschäfte, werden die fast fünfzig Spielläden, die in den historischen Räumen auf Schloß Voigtsberg ausgestellt sind, nicht nur die Augen der Kleinsten zum Leuchten bringen.

Spielmöglichkeiten wie der klassische Standladen oder die Einkaufswagenrallye durch die Sonderschau werden zudem für gerötete Wangen bei kleinen und großen Besuchern sorgen. Neben vielen Leihgebern, so unter anderem dem Spielzeugmuseum Nürnberg, dem Deutschen Spielzeugmuseum Sonneberg oder der Sammlung Pohl-Ströher unterstützen auch zahlreiche private Initiativen die Schau, selbstverständlich dürfen auch Exponate der Museen Schloß Voigtsberg, so u.a. der "Weihnachtsmarktstand" aus dem Jahr 1935 oder der "Reichenbacher Kaufmannsladen" aus der Zeit um 1912, nicht fehlen.

 

Service

Die Sonderschau, die bis 23. Februar 2020 auf der Burganlage zu erleben ist, zeigt die Faszination des "Kaufrausches im Kinderzimmer". Im Rahmen der Exposition finden zudem Begleitangebote für alle Altersgruppen und öffentliche Veranstaltungen ergänzend statt.

   



Foto: © Daniel Petri/Oelsnitzer Kultur GmbH

Eintritt

Sechs Euro kostet das den gesamten Komplex der Museen Schloß Voigtsberg und die Sonderschau umfassende Ticket, mehr Informationen sind unter www.schlossvoigtsberg.de und unter der Rufnummer der Museen Schloß Voigtsberg, 037421-729484, erhältlich.

Gefördert wird die Ausstellung durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau.

 

(Quelle: Oelsnitzer Kultur GmbH)

 
erschienen am 13.12.2019
 
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