"Helga Hopfe - Blick auf Schloß Voigtsberg aus dem Jahre 2011". "Helga Hopfe - Blick auf Schloß Voigtsberg aus dem Jahre 2011".

Foto: © Oelsnitzer Kultur GmbH - Museen Schloß Voigtsberg

Galerie auf Schloß Voigtsberg präsentiert sich farbenprächtig und mit Humor

Sie feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag: die Künstlerin Helga Hopfe wurde 1938 in Oelsnitz/Vogtl. als Helga Menzel geboren. Sie besaß schon in jungen Jahren eine Vorliebe für Sport und für Kunst, so dass sich nach dem Abitur ein Dualstudium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur und an der Karl-Marx-Universität in Leipzig anschloss.

Als Leistungssportlerin ganz dem Rudersport verschrieben, errang sie 1961 mit dem Doppelvierer bei der Europameisterschaft in Prag die Bronzemedaille. Nach der aktiven Laufbahn war sie bis 1988 als Fachlehrerin für Kunst- und Körpererziehung an der Kemmlerschule in Plauen tätig. Bereits ab 1985 wandte sie sich immer intensiver der Kunst zu.

Unter Anleitung des Plauener Künstlers Rolf Andiel im Mal- und Zeichenzirkel entdeckte sie ihre Liebe zu kräftigen Farben. Beginnend mit der Aquarelltechnik, schuf sie leuchtende Landschaftsmalereien.

"Helga Hopfe - Der Antrag aus dem Jahr 2017". "Helga Hopfe - Der Antrag aus dem Jahr 2017".

Foto: © Oelsnitzer Kultur GmbH - Museen Schloß Voigtsberg

Die Bekanntschaft mit dem Grafiker Jürgen Adler prägte in den folgenden Jahren nachhaltig ihren weiteren künstlerischen Weg. Mitte der 1990er Jahre fand sie im oberfränkischen Mainleus ihre neue Heimat und eröffnete 2003 im Haus Schmeilsdorf ihr Atelier. Ihre Sujets entdeckt Helga Hopfe unter anderem in der Natur und in der Umgebung. Mit expressivem Malstil entstehen farbenprächtige Landschaften. Die Jubiläumsausstellung auf Schloß Voigtsberg anlässlich des 80. Geburtstages der Künstlerin in diesem Jahr ist auch Ausdruck ihrer tiefen Verbundenheit zur ihrer Heimatstadt Oelsnitz/Vogtl.

Die Exposition "Spätlese" vermittelt hierbei einen umfassenden Einblick in das vielseitige künstlerische Repertoire von Helga Hopfe und präsentiert eine Vielzahl von Werken aus dem letzten Jahrzehnt im Einklang mit exemplarisch ausgewählten Frühwerken. Besonderer Aspekt der Schau sind zudem Werke, die erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt werden - ist doch eigens für die Sonderausstellung eine Serie von 21 Mischtechniken mit verschiedensten Motiven durch die Künstlerin geschaffen worden.

Service

Die Sonderschau ist noch bis 29. April 2018 für interessierte Besucher geöffnet. Informationen sind unter diesem weiterführenden Link und unter 037421 - 729484 erhältlich.

 

(Quelle: Oelsnitzer Kultur GmbH)

 
erschienen am 05.04.2018
 
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