Das Vogtland: In diesem Stück Deutschland steckt Musik

Idyllische Felder, grüne Wiesen und bewaldete Hügelkuppen machen das Vogtland zu einer beliebten Ferienregion und das nicht nur im Winter, wenn die Kammloipe zwischen Schöneck im Vogtland und Johanngeorgenstadt im Erzgebirge gespurt ist. Eine der längsten und schneesichersten Loipen in Deutschland begeistert in der Saison Skifahrer aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischem Ausland.

Im Sommer entspannen Familien an den Talsperren Pirk und Pöhl, besuchen mit den Jüngsten den Freizeitpark Plohn oder die Drachenhöhle Syrau, während Eisenbahnfans staunend vor der Göltzschtalbrücke stehen und Kulturinteressierte die Historie der Residenzstadt Greiz entdecken. Prägend für Greiz sind heute vor allem das Obere Schloss auf dem Schlossberg sowie den zahlreichen anderen Regierungsbauten der Fürsten von Reuß.

Seinen Namen hat das Vogtland übrigens von Vögte von Weida, Gera und Plauen, im Mittelalter eine der bedeutendsten Adelsfamilien im Gebiet der heutigen Länder Thüringen und Sachsen. Mehr zur Geschichte des Vogtlandes erfahren Interessierte im Vogtlandmuseum Plauen. Eng verbunden mit der Vogtlandmetropole ist die Spitze. Deren Vergangenheit und Zukunft wird im Plauener Spitzenmuseum dokumentiert.

Unter den Musikfreunden haben dagegen vor allem die Musikinstrumente aus dem Musikwinkel des Vogtlandes einen im wahrsten Sinne des Wortes guten Klang. Der Musikwinkel umfasst die Städte Markneukirchen, Erlbach, Klingenthal und Schöneck sowie die dazwischen gelegenen kleineren Gemeinden im sächsischen Vogtland.
 

 
 
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