Die Burgruine Elsterberg.

Foto: www.elsterberg.de

Burgruine Elsterberg

Die Burgruine Elsterberg ist die grösste Burgruine des Vogtlandes. Um 1200 bauten die Herren von Lobdeburg eine Schlossanlage, um 1225 wurde sie fertig gestellt. 1354 wurde sie während des "Vogtländischen Krieges" zerstört, um danach in zehnjähriger Arbeit wieder aufgebaut zu werden.

In die äussere, mit Schiessscharten versehene Ringmauer sind fünf Rundtürme mit ausserordentlicher Mauerdicke eingebaut. Zwei der fünf nach Südwesten weisenden grossen Nischenfenster gehörten zum Hauptgebäude des Schlosses, in dem sich der Palast und der Rittersaal befanden. Der Rittersaal war weiträumig überwölbt und soll vom Hof durch eine hölzerne Freitreppe zu ereichen gewesen sein.

Die Burgruine ist mit 1,5 Hektar bebauter Fläche eine der geräumigsten ihrer Art in Sachsen. Die in den vergangenen Jahren sanierten Kellergewölbe werden bei Festlichkeiten gastronomisch genutzt. Im rechten der beiden noch erhaltenen Rundtürme ist die Heimatstube untergebracht.

Seit 1883 feiert man in Elsterberg alle vier Jahre die Ruinen- und Heimatfeste mit grossen Festumzügen.

Öffnungszeiten

Geöffnet: Die Burgruine ist bis auf Veranstaltungen jederzeit frei zugänglich. Für den Heimatturm und die Bauernstube gelten saisonabhängige Öffnungszeiten, vorwiegend an Sonntagen. Überdies können Termine außerhalb dieser Tage unter Ruf 036621 88142 vereinbart werden.

Eintritt: Erwachsene zahlen einen Euro, Kinder über acht Jahre 50 Cent. Gruppen über zehn Personen zahlen pro Besucher
80 Cent.

Parken: Neben einigen wenigen Parkplätzen direkt am Eingang gibt es unter anderem Stellmöglichkeiten auf dem Markt und dem Parkplatz "Lederfabrik" an der Bahnhofstraße.

Gastro-Tipp: Der Gasthof Landesgrenze wartet vor allem mit Böhmischer Küche auf. Besucher finden das Lokal direkt an der B 92 zwischen Plauen und Elsterberg, gut zwei Kilometer vor Elsterberg (Dienstag Ruhetag).

Service

Stadtverwaltung Elsterberg
Markt 1
07985 Elsterberg
Telefon: 03 66 21 / 88 10
Fax: 03 66 21 / 88 11 1

Elsterberg liegt direkt an der B 92, an der gegenwärtig allerdings gebaut wird. Die Burgruine ist weithin sichtbar.

 

 
erschienen am 22.07.2004
 
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