Foto: www.altenburg-tourismus.de

Die Skatstadt Altenburg

Für Freunde des Skatspiels ist Altenburg schon immer ein Begriff. Seit 1543 werden in Altenburg Spielkarten hergestellt und um 1813 wurde in der ehemaligen Residenzstadt der Wettiner Fürsten das Skatspiel erfunden.

Seit 1886 tagen in Altenburg die Stadtkongresse. Das Skatgericht entscheidet seit 1927 hier über strittige Skatfragen. Und auch Deutschlands größter Spielkartenladen befindet sich in Altenburg.

Und als anlässlich des Skatkongresses 1903 der von dem Altenburger Apotheker Steudemann gespendete Skatbrunnen feierlich eingeweiht wurde, konnten auch Skatspieler aus aller Welt nach der "Taufe" ihrer Karten auf Glück im Spiel hoffen.

Auf einem Skaterlebnispfad kann man in der Stadt die einzelnen Stationen entdecken und viel Wissenswertes rund um das Kartenspiel erfahren.



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In den 20er Jahre wurde das Spielkartenmuseum gegründet. Im Schloss erwarten Spielkartenfans vor allem die große Ausstellung zu Spielkartengeschichte und Spielkarten aus fünf Jahrhunderten und fünf Kontinenten.

In Altenburg werden Kartenspiele unterschiedlichster Art, Größe und Gestaltung ausgestellt. Die Besucher sehen eine Kartenmacherwerkstatt in originalgetreuer Nachbildung, erfahren alles über die Anfänge des Skates und der Spielkarten, sowie ihre Bedeutung und Verwendung im gesellschaftlichen Leben und kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Auch werden Persönlichkeiten vorgestellt, wie der Kartenmaler Otto Pech und der erste Direktor der Spielkartenfabrik Carl Schneider.

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erschienen am 06.03.2009
 
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