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Denkmaltour: Erfolg ermutigt zu Neustart

Förderverein Schloss Netzschkau beteiligt sich erneut am Tag des offenen Denkmals - Ausstellung zu Albrecht von Wallenstein geplant


Schloss Netzschkau

Der Förderverein des Schlosses Netzschkau wird sich auch in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals am 12. September beteiligen.

Netzschkau. Der Förderverein Schloss Netzschkau stellt nach der erfolgreichen Premiere im vorigen Jahr auch in diesem Jahr wieder eine "Denkmaltour Vogtland" zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, auf die Beine. Der deutschlandweite Tag steht diesmal unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr".

Der Förderverein Schloss Netzschkau eröffnet zudem im September die Wanderausstellung "Wallenstein - Experiment" des Medienprojektes "Erzgebirge mit Bildern" von Thomas Helm (Eibenstock) und Fotos von Uwe Zenker (Aue). Von den Gestaltern wurden mehrere Orte in Sachsen und Böhmen aufgesucht und fotografiert beziehungsweise gemalt, in denen Albrecht von Wallenstein im Dreißigjährigen Krieg präsent war.

Die Verbindung zum Schloss Netzschkau weist auf den früheren Schlossherrn Carol Bose hin, der im Krieg ein eigenes Regiment unterhielt. Außerdem wird es eine Präsentation des Vereins Slow food Deutschland zu Lebensart und Genuss sowie Führungen und spezielle Kinderangebote geben. Das Radkulturzentrum Vogtland als langjähriger Partner des Fördervereins will eine geführte Radwanderung anbieten und weitere Tourvorschläge erarbeiten. Außerdem gibt es wieder die Stempelaktion. Wer sich den Teilnahmezettel bei drei Denkmälern abstempeln lässt und ihn bei einer Station abgibt, ist bei der Verlosung von Sachpreisen und Gutscheinen dabei.

Die meisten Mitstreiter vom Denkmaltag im vorigen Jahr sind erneut mit von der Partie. Neu dazugekommen in der Veranstaltergemeinschaft ist der Eisenbahnverein Adorf. Er will an diesem Tag das ehemalige Bahnbetriebswerk mit dem Ringlokschuppen und historischen Lokomotiven zur Besichtigung öffnen. Angemeldet haben sich auch die Heimatfreunde Taltitz. Sie wollen passend zum Thema eine Ausstellung zum Entstehen und Vergehen von Verkehrswegen in Taltitz in der dortigen "Alten Brennerei" präsentieren. Die Inhaberin der Einkehrstätte "Zum alten Bahnhof" lädt in die 1909 errichtete Wartehalle ein. Außerdem werden in Taltitz die Kirche und der barocke Eckturm des früheren Rittergutes geöffnet.

Zum ersten Mal dabei ist auch der neue Förderverein Rittergut Kleingera, der zusätzlich am Vortag ein kleines Fest organisieren will. Im ehemaligen Rittergut Adlershof in Oberlauterbach/Ortsteil Unterlauterbach öffnen das Natur- und Umweltzentrum sowie Beates Hofstub'. Außerdem gestattet Gotthard Schneider einen Blick in seinen Gutshof, in dem regelmäßig die Gutshoftage stattfinden.

Im Schloss Treuen, im Luftschutzmuseum Plauen, im Vogtländischen Bergbaumuseum Netzschkau, im Herrenhaus Liebau, im Schloss Mühltroff, auf den Burgsteinruinen, im Hermann-Vogel-Haus und im Rittergut Pfaffengrün wird es Führungen und andere Aktivitäten geben. Im Herrenhaus Pirk stehen altes Handwerk und Kräuter im Mittelpunkt.

Service

In den nächsten Wochen erscheinen die aktuellen Daten für die vogtländische Denkmaltour 2010 auf der Internetseite:

Von Petra Steps


Erschienen am 22.07.2010




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