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WM im Doppelpack steigt in der "Dürrenbach-Arena"
Inoffizielle Weltmeisterschaften im Wasserskispringen in Klingenthal
Karsten Wolf (li.) von der Klingenthaler Wasserwacht und Titelverteidiger Jörg Zengler mit den Wasser-Sprungski. Zengler probierte schon einmal das Leibchen für den neuen Weltmeister an.
Klingenthal. Für Jörg Zengler (28), Weltmeister 2009, ist die Zielstellung klar: "In erster Linie will ich meinen Titel verteidigen. Und dann ist natürlich auch ein neuer Schanzenrekord fällig." Der steht aktuell bei 11,75 Meter. Auch Vize-Weltmeister Tom Lubitz (15) und der Vorjahresdritte Anthony Ulbert (24) sind wieder mit von der Partie.
Auf alle Teilnehmer und Zuschauer wartet dabei ein echtes Spektakel. Karsten Wolf von der Klingenthaler Wasserwacht, die den SWGP organisiert: "Die Qualifikation am Samstag sollte ursprünglich 17 Uhr beginnen. Wir haben uns aber entschieden, erst nach dem WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien anzufangen. Das Spiel zeigen wir ab 16 Uhr auf einer Leinwand live im Freibad, genauso wie die weiteren Viertelfinals am Freitag und Samstag."
Der eigentliche Wettkampf, zu dem Wolf mit mindestens 1.500 Zuschauern rechnet, beginnt dann am Sonntag 13.30 Uhr. Zu den prominenten Startern zählt neben vielen ehemaligen Skispringern auch Ex-Schwimmer Jens Kruppa, der 2000 und 2004 mit der 4 x 100-Meter-Staffel olympisches Edelmetall gewann.
Die Ursprünge des Wasser-Skispringens gehen bis in die 1950er-Jahre zurück. Vor der Erfindung der Schanzenmatten für das Sommer-Springen nutzten Harry Glass und Co. das Freibad in den Sommermonaten zum Training. Seit 2007 findet der SWGP nun jährlich statt.
Erschienen am 28.06.2010






